Warenkunde

Frischer Fisch – gesund und köstlich

In unserer Ernährung spielt Fisch eine wichtige Rolle. Er versorgt uns mit biologisch hochwertigem Eiweiß, mit Vitaminen sowie Spurenelementen insbesondere mit Jod. Ein weiterer Vorteil: Die meisten Fische sind fettarm.

Was es beim Fischkauf zu beachten gibt:

Fische und Meeresfrüchte schmecken frisch am besten, es ist daher sinnvoll, sich beim Einkauf am Angebot zu orientieren. Man kann bei fast allen Rezepten eine Fischsorte gegen eine andere austauschen, die gerade in großer Menge auf dem Markt ist. Dies wirkt sich sowohl auf den Preis als auch die Qualität aus. 

Fettarme Fische sind Scholle, Seelachs, Kabeljau, Schellfisch, Seehecht, Rotbarsch, Steinbeißer, Seezunge und Heilbutt.

Zu den fettreichen Fischen zählen Aal, Hering, Makrele, Sprotte, Dornhai, Thunfisch und Lachs.

  • Ein frischer Fisch hat keinen sehr ausgeprägten Geruch. Er soll angenehm riechen, evtl. leicht an Algen erinnern. Er darf nicht stark nach Fisch, sauer oder gar nach Ammoniak riechen.

  • Der Fisch oder die Filets sollen glänzen und einen leichten Schimmer haben. Sind sie matt und farblos, sind sie schlecht.

  • Das Fischfleisch ist beim frischen Fisch fest, weiß oder rosa, mit perlmuttartigem Schimmer, beim verdorbenen Fisch leicht zerfallen, rot oder braun gefleckt.

  • Beim ganzen Fisch sollen die Schuppen stark haften und glänzen. Ist der Fisch verdorben, sind sie locker, lösen sich leicht.

  • Die Augen sollen klar, frisch, glänzend und schimmernd sein und leicht hervorstehen. Beim verdorbenen Fisch sind sie matt, glasig, undurchsichtig und eingesunken.

So lagern Sie Fisch richtig:

Wenn Sie Ihren frischen „Fang“ nach Hause getragen haben, sollten Sie ihn möglichst zügig verarbeiten, denn Fische und Meeresfrüchte können maximal 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Entfernen Sie die Verpackung und legen Sie den Fisch, mit Frischhaltefolie abgedeckt, in einen tiefen Teller. Frische und Hygiene sind bei der Zubereitung von Fischen besonders wichtig.




Bereits tiefgekühlt gekaufte Fische und Fischprodukte dürfen nach dem Einkauf nicht auftauen, wenn sie weiter tiefgekühlt werden sollen.

Sie können auch frischen Fisch und Meeresfrüchte einfrieren. Allerdings nur, wenn sie fangfrisch und einwandfrei sind. Nehmen Sie den Fisch ggf. aus, waschen Sie ihn gründlich und lassen Sie ihn abgedeckt 3- 4 Stunden vorgefrieren. Tauchen Sie den Fisch anschließend in kaltes Wasser (dadurch erhält der Fisch eine schützende Eisschicht) und frieren Sie ihn verpackt wieder ein. Sie können auch geräucherten Fisch sehr gut einfrieren. Fische und Meeresfrüchte lassen sich 2-3 Monate tiefkühlen.

Achtung: Tauen Sie den Fisch am besten im Kühlschrank oder in der Mikrowelle auf und frieren Sie bereits einmal gefrorenen Fisch auf keinen Fall wieder ein. 

Die Zubereitung von Fisch:

Fische, speziell Fischfilets, dürfen nicht zu heiß gebraten werden, sonst werden sie zäh und trocken. Das viele Eiweiß im Fisch gerinnt bei starker Hitze, er trocknet aus.

  • Fischfilets nur wenige Minuten bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten kurz braten.

  • Ganze Fische im Ofen bei mittlerer Hitze garen. Als Flüssigkeit können Sie etwas Weißwein, Cidre, oder Fischfond hinzufügen. Die Bauchhöhle bietet sich für Füllungen, z.B. mit Kräutern an.

  • Wenn Fische (Forellen, Karpfen etc.) kurze Zeit in Milch, Essigwasser oder Zitronenwasser gelegt werden, wird das Fleisch zarter und der Fischgeruch wird ebenfalls gemildert.

  • Ganz besonders zart werden Fische - ganze oder Filets - wenn man sie über Dampf gart. Dies kann in einem Dampfgerät geschehen oder in Dämpfaufsätzen für Pfannen, die es in verschiedenen Größen zu kaufen gibt.

  • Dünsten von Fisch ist die schonendste Methode, um wertvolle, lebenswichtige Omega 3 Fettsäuren und Nährstoffe zu erhalten.



 
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